Uff nach Malle
Mit unserer Flugbuchung – und das war nicht unsere Schuld – war irgendetwas schief gelaufen, so dass wir letztendendes, nach dem wir zwei Stunden mit dem Eruieren des Problems verbrachten, ein paar Minuten vor Abflug von einer hektisch bemühten Dame über den Fast Track zur Maschine geleitet wurden. Mallorca selber ist sehr angenehm, wenn auch vertrocknet. Auch das Hotel, das im Übrigen keine Bettenburg ist, macht einen ordentlichen, bisweilen sogar ansprechenden Eindruck. Unser Zimmer ist sehr geräumig, mit Balkon und Badewanne und das Meer ist eine helle Freude. Das Buffet findet sogar Jörg, seines Zeichens ein Gourmet, “ganz okay”. Leider ist es heute etwas bewölkt und windig, so dass das Meer ganz schön wild ist. Das macht uns aber nichts, denn ans richtige Baden haben wir eh nicht gedacht – nur an Füsse reinhalten und gucken. Heute, nach der notwendigen Mittagspause, werden wir ein Mountainbikes leihen und damit ein wenig herumfahren.Ansonsten bin ich – seit langem mal wieder – unglaublich entspannt, schlafe wunderbar und wache ebenso wunderbar stets um kurz vor acht auf. Jörg findet letzteres eher nicht so gut.
Vorhin, der obige Abschnitt ist von gestern, haben wir einen schlechte-Quatlität-aus-China-Sonnenschirm gekauft, der dem Wind nicht im Ansatz trotze, stets abzuheben drohte und uns letztlich, den Dienst verweigernd, schmoren liess. (Jetzt habe ich bestimmt einen Sonnenbrand).
Ansonsten ist das Meer einem Spaßbad nachempfunden, grünlich-klar, schön kühl und ohne Steine, Tiere, Algen.
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Hört sich doch wunderbar an. Viel Erholung noch!